Eine Träne im Auge: Kaspersky sagt Lebewohl!
Kaspersky, eines der weltweit führenden Cybersicherheitsunternehmen, hat nun beschlossen, nach der Einstellung seiner Aktivitäten in den USA auch sein Büro im Vereinigten Königreich zu schließen. Das Unternehmen wird infolge dieser Entscheidung Dutzende Mitarbeiter entlassen. Kaspersky teilte mit, dass es beschlossen habe, sein Geschäftsmodell im Vereinigten Königreich neu auszurichten, und sagte, dass man sich stärker auf die bestehenden Geschäftspartner konzentrieren werde.
Schlechte Tage gehen für Kaspersky weiter
In einer Erklärung des Unternehmens hieß es, dass es im Londoner Büro weniger als 50 Mitarbeiter gebe und dass der Betrieb „schrittweise“ eingestellt werde. Im Juni 2024 erlitt Kaspersky einen schweren Rückschlag, nachdem der Verkauf seiner Produkte in den USA verboten worden war.Das Unternehmen wurde von der US-Regierung mit der Begründung verboten, es habe Verbindungen zur russischen Regierung, doch Kaspersky hat diese Vorwürfe stets zurückgewiesen. Das Unternehmen betont, dass es völlig unabhängig sei, und behauptet, unter keinem externen Einfluss zu stehen.
Kaspersky hat angekündigt, trotz der Schließung seiner Büros im Vereinigten Königreich weiterhin über Partner tätig zu sein. Der Firmensprecher Francesco Tius sagte, diese Entscheidung werde es ermöglichen, Geschäftschancen auf dem britischen Markt effizienter zu bewerten.
„Unsere Kunden und Partner werden weiterhin Zugang zu Kasperskys starkem Team in Europa und seinem umfangreichen Partnernetzwerk haben. Über dieses Netzwerk werden wir weiterhin Kasperskys branchenführende Cybersicherheitsprodukte und -dienstleistungen vertreiben“, sagte Tius.
Obwohl das Unternehmen angekündigt hat, weiter zu bestehen, scheint es sowohl in reputativer als auch in wirtschaftlicher Hinsicht an den Anfang vom Ende zu gelangen.
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